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Anwalt Kanzlei Bremen
02.05.2014  | Energiesparverordnung: Wesentliche Neuerungen zum 01.05.2014

Mit der 2. Verordnung zur Änderung der Energieeinsparverordnung vom 18.11.2013" ist die seit Oktober 2009 geltende Energieeinsparverordnung zum Teil wesentlich geändert worden und tritt am 01.05.2014 unter dem Schlagwort EnEV2014" in Kraft.

Die neue EnEV2014 enthält allgemein und vereinfacht dargestellt Vorgaben und Anforderungen an den baulichen und anlagentechnischen Wärmeschutz von Gebäuden der dritten Generation" und wird aus diesem Grund zuweilen als ein wesentlicher Baustein zum Klimaschutz und der Energiewende im Gebäudesektor" bezeichnet. Insoweit füührt die EnEV2014 zu einer weiteren Verschärfung beispielsweise für die Berechnung des höchstzulässigen Jahres-Prämienenergiebedarfs eines geplanten Neubaus, was allerdings erst zum 01.01.2016 anzuwenden ist. Zudem wurde die Pflicht zum Austausch alter Heizkessel (Jahrgänge, die älter sind als 1985 bzw. älter als 30 Jahre) erweitert, wobei nur sogenannte Konstanttemperaturheizkessel erfasst werden und Ausnahmeregelungen für viele selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäser existieren. 


Ob der Energieausweis sinnvoll ist oder nicht, hat der Verordnungsgeber jedenfalls für sich selber entschieden. So sieht die EnEV2014 vor, dass anstelle des sogenannten Bandtachometers zur Anzeige der energetischen Standards des Gebäudes nunmehr farbige Stufen mit der Klassifizierung von A bis G die Energieeffizienz eines Gebäudes im Energieausweis darstellen. Grundlegend geregelt wurde eine Pflicht zur Angabe energetischer Kernwerte in Immobilienanzeigen bei Verkauf und Vermietung. Auch wird in Zukunft im Vordergrund stehen, dass der Energieausweis einen möglichen Käufer oder Mieter nicht, wie bislang der Fall, nur auf Anforderung zugänglich gemacht wird, sondern diesen bereits bei der ersten Besichtigung des Gebäudes vorzulegen ist. Auch ist der Energieausweis an den Käufer oder neuen Mieter auszuhändigen. Neu ist überdies, dass die EnEV2014 die Vorschriften hinsichtlich der Vorlage und der Beschaffenheit des Energieausweises insoweit verschärft, als das zusätzliche Sanktionierungsmöglichkeiten und Kontrollen vorgesehen sind.


Gerade für Immobilienverkäufer, Vermieter, Makler und Verwalter stellen die Änderungen eine nicht unerhebliche Rechtsänderung dar. Aufgrund von Sanktionierungsmöglichkeiten ist Vorsicht geboten. Wir beraten Sie gerne.


 


 


 


 


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